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Entstehung

1998 übernimmt Stefan Preis die IT-Versorgung der Gemeinschaftspraxis Dres. Jägel-Guedes und Jäger am Stachus im Zentrum von München. Die Praxis besteht zu diesem Zeitpunkt aus sieben Ärzten und 20 Angestellten, die sich auf Labor und Praxis verteilen. Stefan Preis ist Student im klinischen Abschnitt für Humanmedizin an der LMU München. Er ist ausgebildeter Elektroniker mit Schwerpunkt Informationstechnik und hat parallel zum Medizinstudium ein Studium der Informatik bis zum Vordiplom absolviert.
Die IT in Praxen in Deutschland wird damals nahezu zu 100 % von Softwarehäusern bereitgestellt, die sogenannte Praxissoftware vertreiben. Bei der Praxissoftware handelt es sich um ein Kernwerkzeug jeder Praxis. Hier werden alle patientenrelevanten Daten eingegeben und verwaltet. Am Ende jedes Quartals wird hiermit die Abrechnung erstellt. Ein wichtiges Werkzeug also.

Durch den Siegeszug des Internets und durch die zunehmende Technisierung der Praxen haben die Softwarehäuser jedoch Schwierigkeiten, einen umfassenden Support zu bieten und geben oft nur punktuelle Hilfestellungen. Sie sind mit der Umsetzung der wichtigen Quartals-Updates und der gesetzlichen Vorgaben beschäftigt. Und sie kämpfen häufig mit veralteter Software auf einem hart verteidigten Markt um ihr Überleben. Besonders die größeren Praxen benötigen aber ein komplettes Konzept, in dem jeder Aspekt ihres Tätigkeitsfeldes abgedeckt wird.
Krankenhäuser und viele andere medizinische Einrichtungen können heute immer noch von dieser Problematik berichten.

Im Jahr 2000 lernt Stefan Preis im Rahmen seiner Dissertationsarbeit andere Mediziner kennen, mit denen er einen gemeinsamen Wunsch teilt: Einfach zu bedienende Werkzeuge im medizinischen Umfeld, die intuitiv zu verstehen sind und tatsächlich Arbeit abnehmen und nicht nur verlagern.

Damit ist die Arbeitsgruppe Clinovate geboren, die in den folgenden zwei Jahren verschiedene Projekte an der Ludwig-Maximilian-Universität München und am Von-Haunerschen Kinderspital realisieren. Der Name Clinovate leitet sich aus den Wörtern ‘Clinc’ und ‘Innovation’ ab und steht für unsere Produkte. Die Gründerinitiative ‘Bayern Innovativ’ wird aufmerksam und vergibt 2002 den Bayern-Innovativ-Preis, wodurch der Clinovate-Gruppe Geld für Investitionen und eine Ausstellung im Rahmen der Medica 2002 beschert wird. Die Projekte aus dieser Zeit werden an ihren Einsatzorten noch weitere Jahre betreut, die Akteure wenden sich jedoch anderen Aufgaben zu: Das Studium fordert Einsatz, die Staatsexamina stehen an.

Die Menge der anfallenden Arbeiten bei den Kunden wächst. In den Jahren 2000 bis 2005 vergrößert sich der Kundenkreis der Praxen, auch mit Kunden aus dem nicht-medizinischen Bereich. In den Jahren bis 2005 werden unzählige Systeme mit unterschiedlichem Inhalt installiert und bereitgestellt. Bis heute stellen wir bereit, planen und betreuen wir Netzwerke, die mit den wichtigsten Serverkomponenten eines Netzwerkes versehen sind.

2005 ist das Staatsexamen und damit das Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen. Eine dreijähriger klinische Episode im Krankenhaus Starnberg in der Abteilung für Innere Medizin beginnt.
Begleitend werden die größeren Kunden weiterbetreut, die kleineren werden aus Zeitmangel anderen Anbietern anvertraut. Zwei so unterschiedliche Bereiche wie Medizin und IT unter einen Hut zu bekommen, ist auf Dauer nicht möglich. Das führte im Jahr 2008 zu der Entscheidung, sich auf die IT und damit auf die eigene Firma zu konzentrieren.

Der Fokus soll dabei nicht im Bereich von Netzwerken oder Servern liegen. Vielmehr sollen die medizinischen Kenntnisse mit dem Wissen aus der Datenbankprogrammierung und dem Einsatz von IT in der Medizin kombiniert werden. Wir wollen Daten aus bestehenden Systemen bergen und eigene Datenbankkonzepte anbieten. Der erste Mitarbeiter, Marc Balsiger, wird eingestellt. Er soll in Zukunft die Betreuung der Netzwerkkunden übernehmen.

Die Auftragslage gibt unserem Konzept recht: In schneller Folge werden bis heute viele Projekte ins Leben gerufen und erstellt. Die Anzahl der Mitarbeiter wächst weiter, und ein Pool an freien Mitarbeitern steht für schnelle Hilfe bereit. Seit 2010 ist die Clinovate GmbH Mitglied des IT Competence Center Oberland ITCCO, um damit weitere Spezialisten im Portfolio anbieten zu können.

Einen Überblick über die von uns erstellten Projekte und Produkte finden Sie auf unserer Webseite im Bereich Portfolio.